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Carl W. 6. September 2011 10:59

Spektralanalyse richtig interpretieren
 
Hallo zusammen,

ich setzte mich jetzt mal wieder intensiv mit dem Thema Mastering auseinander und wie wir ja alle wissen ist das ein sehr komplexes Thema. Was mir immer wieder passiert ist das der Track nach dem Mastering zu wenig im Bassbereich hergibt, weil ich es beim mastern einfach nicht mehr gehört habe, durch müde Ohren oder "Betriebsblindheit".

Da gibts ja aber die tolle Spektralanalyse, von wem auch immer. Wie kann ich die jetzt richtig interpretieren um solche Fehler "sichtbar" zu machen?

Karl

KRIZ VAN DALE 6. September 2011 12:15

Wie wärs mal mit ausgeruhten Ohren zu mastern ?

Chris B. 6. September 2011 12:43

Ich glaub da wird dir die Spektralanalyse auch nicht soviel helfen, außer du hast echt heftigen Mangel (auf Dauer/also über den Track gesehen) an Tiefen drin. Ein normaler Analyzer kann schonmal helfen. Vorallem weil du ja genau zum Zeitpunkt einer Kick oder einem Bass sehen kannst wie weit etwas runterreicht und mit wieviel Energie...

Stee Wee Bee 6. September 2011 13:25

Generell gilt wie bei der akustischen Analyse auch beim Spektrum: "Der Vergleich macht Sie sicher (© Siemens)"

Also: Tracks, die Deiner Meinung nach perfekt klingen, analysieren und dann Deine eigenen so gut wie möglich daran angleichen.


Carl W. 6. September 2011 14:23

Gut... dann werd ich das so machen...

Is halt meistens so das ich stundenlang bei einem Track sitzte und dann gleich am Abend noch in den Club mitnehmen will zur "Probe". Da sind dann die Ohren halt schon mal platt und vor allem haben sie 3 Stunden den gleichen Sound gehört und ich glaub das wird wohl mein größtes Problem sein.

Karl

SLAMY 15. September 2011 10:12

seh ich auch wie Stevie, einen Track hernehmen wo man in etwa hin will oder vielleicht sogar ähnlich klingt und vergleichen - das ist oft mehr wert als jeder Analyzer!

Im club/Disco selber antesten is ok, bezweifle aber manchmal die Sinnhaftigkeit dessen auf einer riesen Pa Anlage in einem Raum, der einfach die klanglichen Gegebenheiten zu einer exakten analyse einfach nicht hat! Ausserdem klingt eine Nummer unter gewissen Umständen jedesmal anders! Leute drin oder nicht...usw

denser 15. June 2013 22:56

Zitat:

Zitat von Stee Wee Bee

Also: Tracks, die Deiner Meinung nach perfekt klingen, analysieren und dann Deine eigenen so gut wie möglich daran angleichen.

[/font]


Das hätte ich auch so gemacht. Einen gut produzierten Track in dem Stil nehmen und mit deinem Track vergleichen.
Wenn die Ohren Müde sind, dann lieber eine Pause machen oder am nächsten Tag weiter machen.

Grüße
Denser


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